Muskelproteinsynthese

    Die Muskelproteinsynthese (MPS) ist der Prozess, bei dem der Körper neues Muskelprotein aufbaut. Sie wird vor allem durch Krafttraining und Proteinzufuhr angeregt.

    Veröffentlicht von Repit Fitness · Zuletzt aktualisiert

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Motor für Muskelreparatur und Muskelwachstum.
    • Wird durch Training und Nahrungsprotein ausgelöst, besonders durch Leucin.
    • Bleibt nach dem Training etwa 24–48 Stunden erhöht.
    • Muskeln wachsen, wenn die MPS den Muskelabbau langfristig übertrifft.

    Deine Muskeln werden ständig auf- und abgebaut. Die Muskelproteinsynthese ist die Seite des „Aufbaus“, und Muskeln wachsen nur, wenn die Synthese den Abbau auf lange Sicht übertrifft. Krafttraining und Proteinzufuhr sind die beiden stärksten Hebel, um die MPS zu steigern.

    Protein – und besonders die Aminosäure Leucin – legt den Schalter um, der den Prozess startet, während Training ihn verstärkt und für bis zu ein, zwei Tage verlängert. Deshalb ist die Kombination aus regelmäßigem Krafttraining und ausreichend, gut verteiltem Protein die Grundlage des Muskelaufbaus.

    Häufige Fragen

    Was regt die Muskelproteinsynthese an?

    Krafttraining und Nahrungsprotein sind die wichtigsten Auslöser. Die Aminosäure Leucin spielt eine besonders große Rolle dabei, den Prozess anzuschalten.

    Wie lange ist die MPS nach dem Training erhöht?

    Bei Trainierten bleibt sie etwa 24–48 Stunden erhöht – ein Grund, warum es effektiv ist, jeden Muskel 2–3 Mal pro Woche zu trainieren.

    Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ist keine medizinische Beratung. Wenn du eine Erkrankung hast, schwanger bist oder Medikamente nimmst, sprich mit einem Arzt oder einer Ernährungsfachkraft, bevor du etwas änderst.

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